RANDNOTIZ / 6. Juni 2016

Mehr über Stärken reden

Der 3-D-Druck, bei dem Kunststofffäden, Metallpulver oder Keramiken Schicht für Schicht Gegenständen verschmelzen, erklimmt gerade die nächste Evolutionsstufe. Erst entstanden in den Maschinen vor allem Prototypen; jetzt erobert die additive Fertigung, so das Fachwort, die Serienproduktion.

Randnotiz 3D-Druck

Grund für die neuen Möglichkeiten sind die gewaltigen Fortschritte der Technik: Die Maschinen können nicht mehr nur Kleinteiliges drucken – Brillengestelle, Handyschalen oder Spielzeug -, sondern jetzt eben auch Großformatiges wie Tische, Frontpartien für Busse oder sogar Hauselemente. Und das immer schneller.
Schon warnt Rainer Gebhardt, Leiter Additive Manufacturing beim Maschinenbauverband VDMA: Wer jetzt nicht mitmache, sei in ein paar Jahren raus.

(aus Wirtschaftswoche 10 / 4.3.2016)
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Udo Corleis

Geschäftsführer

Flexibilität, Individualität und Schnelligkeit sind die Treiber dieser Entwicklung. Leistungskriterien, die längst zu den Stärken vieler Unternehmen mit klassischer Produktion gehören. In der Produktbewerbung werden sie leider häufig als „soft skills“ eingeordnet. Tatsächlich sind es harte Entscheidungsmotive.